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Zwangsversteigerung gestoppt!

Zwangsversteigerung Bild

Berlin, 03.07.2013

Heute am Mittwoch, den 3. Juli 2013 um 10 Uhr begann die Zwangsversteigerung des Spreepark im Saal 101 des Amtsgerichts Köpenick. Versteigert werden sollte das Erbpachtrecht, welches noch bis zum 31.05.2061 gilt. Die Zwangsversteigerung wurde ein richtiger Krimi. Die Spannung im Saal war zu spüren.

Um 10:29 Uhr eröffnete eine sogenannte Rechtspflegerin die halbstündige „Bietzeit“. Das erste Gebot kam überraschenderweise von der Liegenschaftsfonds Berlin Projektgesellschaft: 810 000 Euro! Letztendlich wurden insgesamt 66 Gebote abgegeben - jedoch von nur zwei Parteien. „Gegner“ vom Liegenschaftsfonds war die „SP Kultur- und Freizeitpark GmbH“, welche sich erst vergangene Woche gründete und ins Handelsregister eintragen lies. Am Ende bot die SP Kultur- und Freizeitpark GmbH einfach immer nur 1.000 Euro mehr als der Liegenschaftsfonds. Im Saal wird zeitweise sogar beim Bieten angefeuert. Nach gut einer Stunde sind 2.481.000 Euro aufgerufen von der SP Kultur- und Freizeitpark GmbH. Die Dame die stellvertretend für den Liegenschaftsfonds bietet teilt mit, dass es von ihrer Seite keine weiteren Gebote gibt. Alle im Saal denken, dass sich die Zukunft des Spreepark nun entschieden hat. Jedoch verhinderte dies das Finanzamt Treptow-Köpenick. Es beantragte die Zwangsversteigerung vorerst einzustellen. Dazu war das Finanzamt berechtigt, weil es die Zwangsversteigerung auch beantragt hatte.

Der neue Termin zur Zwangsversteigerung wird in circa einem halben Jahr stattfinden. Der potentielle Investor, die SP Kultur- und Freizeitpark GmbH war „irritiert“. Geschäftsführer der SP Kultur- und Freizeitpark GmbH ist Carlos Fleischmann, der Chef der Creative Talent GmbH mit Sitz in Berlin, die seit mehr als 20 Jahren Konzerte und Großveranstaltungen organisiert und durchführt. Eines dieser Großevents war beispielsweise der Auftritt der Londoner Indie-Poprock-Band "The xx" im Spreepark im Mai 2013.

Die Reaktionen nach der geplatzten Zwangsversteigerung sind unterschiedlich:

Sabrina Witte, Tochter der Spreepark-Eigentümerin Pia Witte, ist verwundert und sagt in einem Interview, dass sie sich wundert, wieso das Finanzamt das hohe Angebot des potentiellen Investors nicht angenommen hat, sondern auf die knapp 2,5 Millionen Euro verzichtet hat. Die Finanzverwaltung erklärt ihr Vorgeben später damit, dass bei den knapp 2,5 Millionen eine Grenze erreicht worden war, von der nun an der Berliner Senat mitreden und entscheiden müsste.

Christopher Flade, Betreiber dieser Spreepark-Fanseite und Spreepark-Buch-Autor war vom Ausgang des Termins ebenfalls sehr überrascht und fragt sich: „Wieso bietet der Liegenschaftsfonds mit? Was wollen sie anschließend mit dem Park machen? Vorher hieß es immer, dass Berlin selbst nicht mitbieten möchte. Und wieso bricht das Finanzamt die Versteigerung ab? Nur weil ihnen der Ausgang der Versteigerung nicht gefällt? Wird die Zwangsversteigerung nun jedes Mal abgebrochen, wenn der Liegenschaftsfonds nicht das höchste Gebot anbieten kann?“

Wir können auf den nächsten Termin sehr gespannt sein. Wir halten euch auf www.berliner-spreepark.de auf dem Laufenden.

KONTAKT

Christopher Flade
Burgemeisterstr. 56
12103 Berlin

Telefon: 0176 - 831 43 138

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